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2018-03-09

Fortbildung Partizipation

Extra aus Bremen angereist war letzte Woche Herr Jörg Utschakowski, um uns in zwei Tagen Ansätze zur Nutzerbeteiligung näher zu bringen. Herr Utschakowski ist Psychiatriereferent des Landes Bremen und gilt als Experte, wenn es um Themen wie Partizipation, EX-IN, Empowerment und Recovery geht. Doch nicht nur das Team des Haus am Seespitz hatte die Möglichkeit an dieser spannenden Fortbildung teilzunehmen, auch war das Team der Psychiatrie Zams rund um Martin Kurz der Einladung von Markus Walpoth gefolgt.

Nun gilt es, die gesammelten Erfahrungen in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

FB Partizipation


2018-02-20

Workshop Drechseln

Am heutigen Vormittag bekamen wir Besuch von Peter Jetzinger, langjähriger Mitarbeiter der pro mente, der uns das Drechseln näher brachte. Jeder hatte so die Möglichkeit, erste Arbeitsschritte an der Drechselbank zu erproben.

Danke Peter für diese spannende Einführung.

Drechselmeister Peter Jetzinger


2018-01-30

Ein neuer Tisch

Unser alter Couchtisch hat ausgedient. Nun haben wir überlegt, im Zuge der Arbeitstherapie einen neuen zu bauen. Wir entschlossen uns zu einer etwas ungewöhnlichen Ausführung, nämlich einen Tisch aus Beton. Da noch niemand Erfahrung in dieser Arbeit hatte sammeln können, war es ein spannendes Projekt, welches wir gemeinsam zu bewerkstelligen hatten.

Karin gießt den Betontisch


2017-11-14

Besuch Haus der Natur Salzburg

Im Haus am Seespitz finden immer wieder sogenannte Aktivtage statt, im Zuge derer wir mit unseren Klienten diverse Außenaktivitäten unternehmen.

Dieses Mal führte es uns nach Salzburg, um das Haus der Natur zu besuchen. Vorher hatten wir noch genügend Zeit, um die Altstadt zu besichtigen.

Nach einem Tag mit vielen Eindrücken ging es dann wieder retour zum Achensee.

Salzburger Dom


2017-07-21

20 Jahre Therapiestation Haus am Seespitz

Ein Meilenstein, um innezuhalten und Danke zu sagen

Tausende Tirolerinnen und Tiroler sind vom Thema Sucht betroffen. Selbst, als Erkrankte, als Angehörige oder Freunde erkrankter Menschen. Diesen Betroffenen zu helfen, haben sich zahlreiche Institutionen und Engagierte zur Aufgabe gemacht. Die Verantwortlichen des Hauses am Seespitz, Therapiestation in Maurach, möchten das 20-Jahr-Jubiläum der Einrichtung nutzen, um Danke zu sagen.

Ein Danke an alle, die dazu beitragen, dass Betroffene, die professionelle Hilfe für ihren Weg aus dem Leidensdruck suchen, diese auch finden können. Dass es dafür nicht nur engagierte Menschen aus verschiedenen professionellen Bereichen braucht, sondern auch “mutige und tatkräftige politische Mandatare und Beamte der Landesregierung”, betont der wirtschaftliche Geschäftsführer des Hauses am Seespitz, Rainhold Scharf, auf dem Hintergrund  der Geschichte des Hauses.

Am 21. Juli 2017 lädt das Haus am Seespitz Weggefährten und PartnerInnen ein, auf diese Geschichte zurückzublicken und gemeinsam zu feiern. Dabei sollen auch all jene gewürdigt werden, die in der Vergangenheit die Weichen dafür gestellt haben, dass das Haus sein Angebot nach wie vor erfolgreich bereitstellen kann. Denn der Unterstützungsbedarf für Betroffene ist weiterhin groß.

Willenskraft greift bei Sucht zu kurz

Im Juli 1997 wurde das Haus als stationäre Therapie für Menschen am Weg aus ihrer Abhängigkeits- erkrankung eröffnet, damals mit dem Schwerpunkt illegale Drogen. 2012 wurde das Konzept erweitert. Seither ist das Haus am Seespitz auf sogenannte „stoffgebundene Abhängigkeit“ spezialisiert. Das bedeutet: auf den gesundheitsgefährdenden Missbrauch von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen.

Im Rahmen dieses Schwerpunktes steht das Team des Hauses Menschen bei, den belastenden Suchtkreislauf von Konsum, Verzicht und Rückfall dauerhaft zu durchbrechen. Dabei zeigt jeder einzelne Tag der vergangenen zwanzig Jahre: Die Befreiung aus der Sucht ist keine Frage von Willenskraft oder Charakterstärke, vielmehr gelte es „geeignete Strategien zu entwickeln, mit denen die Erkrankung und ihre Auswirkungen bewältigt werden können“, so Harald Meller, therapeutischer Geschäftsführer der Einrichtung.

Für diesen Weg des Lernens von Bewältigungsstrategien jenseits von Sucht bietet das Haus aktuell achtzehn Therapieplätze für Frauen und Männer, auch Paare können aufgenommen werden.

Der Weg aus der Abhängigkeit kann nur ein individueller sein

Wer im Haus am Seespitz aufgenommen wird, hat bereits eine erfolgreiche medizinische Entzugsbehandlung hinter sich. Zudem ist die erklärte Bereitschaft zur Abstinenz eine Voraussetzung für die Aufnahme. Denn es ist Teil des therapeutischen Konzeptes des Hauses, auf Substitutionsmittel, wie Methadon zu verzichten. Die Dauer der Therapie beträgt im Regelfall zwei bis zwölf Monate und wird von einem multiprofessionellen Team begleitet. Auch die Beratung und die therapeutische Arbeit mit Angehörigen zählen zum Angebot.

Werden zwei Jahrzehnte Erfahrung im Therapieansatz des Hauses spürbar? Eine Frage, die Markus Walpoth mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet. „Die Erfahrungen haben gezeigt, das zentrale Ziel der Suchttherapie muss sein, die Betroffenen in ihrer Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit zu stärken. Im Zentrum der therapeutischen Unterstützung steht heute daher weniger die Erkrankung. Im Fokus steht vielmehr: Was ist hilfreich, um gesund zu werden? Das Heilende und Nährende – und im Gegensatz dazu: das Schädliche – ist aber für jeden Menschen anders. Einheitliche Rezepte gibt es nicht. Der Weg aus der Sucht ist oft ein langer und immer ein individueller. Das zu akzeptieren fällt nicht leicht. Die Erfahrung zeigt aber, dass nur das geduldige Begleiten die Betroffenen ausreichend stärkt, damit sie an ihrem Entschluss, ihre Flucht in die Sucht aufzugeben, festhalten können“.

Diese Perspektive der Salutogenese möchte das Team des Hauses am Seespitz möglichst vielen Sucht-erkrankten und deren Angehörigen weiterhin in hoher Qualität bieten.

LR Baur mit Dir. Meller


2017-07-13

Achenseerunde

Fast schon zur Tradition in den Sommermonaten ist die Wanderung rund um den Achensee geworden.

Diesmal ging es bei nicht ganz so schönem Wetter morgens über das Ostufer Richtung Achenkirch. Von dort aus wanderten wir über den anspruchsvollen Steig zur Gaisalm. Wer hier noch nicht erschöpft genug war und auf das Schiff umsteigen wollte, hatte noch die Möglichkeit über Pertisau zurück zum Haus zu wandern.

Trotz der Anstrengung war es wieder mal ein gelungener Tag.

Gaisalmsteig


2017-06-10

Therapeutisches Reiten

Für unsere Klienten organisierte Karin einen Nachmittag, wo die Einführung in das therapeutische Reiten am Programm stand.

Neben der Pflege von Pferden und ersten Runden in der Koppel, ging es dann unter der Leitung einer erfahrenen Reitlehrerin zu einem kleinen Ausritt.

Ausritt


2017-05-10

Koch- und Genusstraining

Das tägliche Mittagessen wird in unserem Haus von jeweils drei Klienten unter Anleitung eines Mitarbeiters zubereitet. Aus diesem Grund begab sich das Team nach Igls, um von Küchenmeister Werner Ultsch ein paar Fertigkeiten zu lernen.

Ein Hauptaugenmerk dieses Workshops lag auf alpinen Kräutern. Dazu gingen wir in den Wald und sammelten natürlich wachsende Kräuter und Pflanzen. Anschließend kochten wir mit dem Gefundenen ein 7-gängiges Menü, welches wir dann noch gemeinsam genossen.

Gemeinsam am Herd


2017-05-08

Erste-Hilfe Fortbildung

Um die Grundlagen der Ersten-Hilfe stets sicher ausführen zu können, bedarf es einer regelmäßigen Schulung ebendieser. Dies war der Anlass, dass das Haus am Seespitz seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Fortbildung einlud.

Regina Heim vom Roten Kreuz trainierte mit uns einen ganzen Abend lang verschiedenste Techniken, um verletzten bzw. erkrankten Menschen rasch die passende Hilfe zukommen zu lassen.

Üben an der Reanimationspuppe


2017-04-06

Val di Sella

Den diesjährigen Betriebsausflug beschritten wir im Sinne einer Partizipation gemeinsam mit unseren Klienten. Pünktlich um 8 Uhr starteten wir mit 24 Personen vom Seespitz weg ins Trentino. Nach einer dreieinhalbstündigen Busfahrt konnten wir unser Ziel, die anläßlich der Arte Sella geschaffenen Kunstwerke, welche sich durch verschiedene Wanderungen durch die Natur bestaunen lassen, erreichen.

Nach einem gemütlichen Picknick im Park ging es retour zum Bus, um dann wieder die Heimreise antreten zu können. Etwas müde, aber um schöne Momente reicher, trafen wir um 19 Uhr wieder bei unserem Ausgangspunkt ein - dem Haus am Seespitz.

Bestaunen der Kunstwerke


2017-03-28

Länderspiel Österreich : Finnland

Am vergangenen Dienstag besuchten wir das Länderspiel Österreich : Finnland, welches im Innsbrucker Tivolistadion ausgetragen wurde. Trotz des Unentschieden war es ein spannender Abend mit vielen tollen Eindrücken.

Länderspiel Österreich : Finnland


2017-03-09

Aktivtag - Besuch Haus der Natur

Im Zuge eines Aktivtages besuchten wir das Haus der Natur in Salzburg. Mit zwei Fahrzeugen starteten wir in der Früh vom Achensee weg Richtung Salzburg.

Nachdem wir uns einige Zeit im Museum aufgehalten und alles besichtigt haben, blieb noch Zeit, sich ein Wenig in der Stadt Salzburg umzusehen. Trotz des nicht sehr freundlichen Wetters war es ein abwechslungsreicher und interessanter Tag.

Im Aquarium


2017-02-11

Lamprechtshöhle - Forscherteil

Eine tolle Gelegenheit bot uns Karoline Glitzner, indem sie uns durch den Forscherteil der Lamprechtshöhle in Lofer führte. Ausgestattet mit Helm, Lampe und Klettergurt wagten wir uns tief ins Innere.

Höhlenforscherin Karoline wusste sehr viel interessante Dinge über die Höhle zu berichten und verschuf uns so ein ganz besonderes Erlebnis.

Lamprechtshöhle - Forscherteil


Verein für Drogentherapie in Tirol und pro mente tirol